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REGELWERKE IM PREDIGERORDEN

 

Der Predigerorden, nach seinem Gründer auch oft 'Dominikanerorden' genannt, hat sich keine eigene Regel gegeben, sondern sich der Regel des hl. Augustinus angeschlossen. In einer Fundamentalkonstitution werden Grundaussagen zu Zielen und Wirken der Brüder des Ordens definiert.

Die einzelnen Ordenszweige (I. Brüder, II. Schwestern, III. Ordenschristen) haben sich - ihren eigenen Charismen entsprechend - eigene Ordnungswerke geschaffen.

 

I. Orden | Bei den Brüdern etwa das «Buch der Konstitutionen und Ordinationen der Brüder des Predigerordens»
(LCO | Liber Constitutionum et Ordinationum Fratrum Ordinis Prædicatorum), durch verschiedene Generalkapitel mehrfach angepasst.         [ Studienausgabe 2018 (PDF ~1,28 - 1,86 MB) Deutsch | Latein ]

 

II. Orden | Die Schwestern im Orden des hl. Dominikus haben sich im wesentlichen in zwei Ausrichtungen organisiert,

Dies erfordert nachvollziehbar je eigene Ordnungen in den als Kongregationen oder Schwesternschaften zusammengefassten Gemeinschaften. Diese Ordnungen sind in den jeweiligen Häusern abzurufen oder über dominikanerinnen.net zu recherchieren.

 

III. Orden | Für die Ordenschristen (ehemals Dritter Orden, Terziare; heute 'Dominikanische Laien-Fraternität') gelten als Statuten ihre eigene (weltweite) Regel und das (regionale) Direktorium ihrer Ordensprovinz. Letzteres umfasst sozusagen die lokalen Ausführungsbestimmungen für die Regel.

Sie teilen also nicht die Augustinusregel/Fundamentalkonstitution (da diese hauptsächlich das gemeinschaftliche Leben im Kloster definiert, zu dem die Ordenschristen ja nicht verpflichtet sind), lassen sich aber von ihrem Sinn inspirieren.

 


 


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