Zugspitze
Virtuelle Zugspitze  

17. August 2020
Der Aufstieg zur Zugspitze

Das analoge Reisen ist – mit gesundem Menschenverstand – derzeit nicht angesagt. Und so wie ich mir immer Zeit für Buchlektüre einplane, ist die Bewunderung digitaler Wirklichkeiten ein neues, schönes Freizeitvergnügen. Neulich war ich auf den Galapagos-Inseln, meinem Sehnsuchtsort. Auch die römische Kathedrale 'Sankt Paul vor den Mauern' lässt sich total streßfrei und ohne überfüllende Touris und Ansteckungsgefahr in seinen Details bewundern.

Jetzt aber zu Deutschlands höchstem Berg. Nachdem ich letztes Wochenende die Strecke Hammersbach bis zum Höllentalkamm durchgeklickt bin, immer wieder die Rundum-Kamera bemühend und dem ortskundigen Fremdenführer lauschend, war gestern das hellblaue Mittelstück angesagt. Heute dann der Rest vom Grünen Buckel zur zugigen Spitze. Ich bin ganz außer Puste. –

Diese virtuellen Dokumentationen sind großartig. Ich bin mir nur nicht sicher, ob sie den Wunsch wecken, dort dann auch einmal real hinzureisen oder ob man sich sagt 'kommt mir bekannt vor, da war ich irgendwie schon.'

Wie auch immer. Solche Ausflüge gehören zu meinem Urlaubsprogramm in Corona-Zeiten. Am Sonntag geht es übrigens maskenfrei nach Wien. In das Jüdische Museum.

Und wer dann noch weitere Inspiration sucht oder Fernweh hat, schaut auf die genial gestalteten I fly-Magazine der niederländischen Fluggesellschaft KLM.

   Für das Android-Smartphone empfehle ich die Google-App
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